„Schweißgebadet sitze ich da. Mein Herz rast. Seit einer Woche überlege ich krampfhaft, wie ich das Thema ansprechen soll. Die Angst vor Ablehnung in Beziehungen, einem Streit und im schlimmsten Falle einer Trennung lässt mich seit Tagen weder schlafen noch essen.
Worüber andere keine Sekunde nachdenken, löst in meinem Körper einen massiven Alarmzustand aus. Dabei habe ich wirklich schon viel an mir und meinen Themen gearbeitet. Von meinem Umfeld werde ich als starke, selbstbewusste Frau wahrgenommen, doch in meiner Partnerschaft fühle ich mich oft machtlos. Die Kommunikation in meiner Beziehung ist meine Achillesferse.“
Frustriert erzählt mir meine Klientin R. von einer Situation mit ihrem Partner.
Du kennst diesen Moment. Er sagt etwas, das dich verletzt, oder sie tut wieder dasselbe, das du dir schon hundertmal gewünscht hast, dass sie es endlich lässt. Oder du merkst, dass du Ja gesagt hast, obwohl dein ganzer Körper Nein schreit.
Und du sagst nichts.
Du schluckst es runter und redest dir ein, dass es nicht so schlimm war, dass du überempfindlich bist, dass es den Stress nicht wert ist und du lieber Harmonie hast.
Aber sei mal ganz ehrlich mit dir: Es belastet dich und der einzige Grund, warum du nichts sagst ist, dass du Angst hast.
Angst, dass die andere Person sich zurückzieht, dass sie böse wird, dass sie dich für schwierig hält, dass du zu viel bist und dass du die Beziehung damit gefährdest.
Kurz gesagt: Du hast Angst, abgelehnt zu werden, wenn du zeigst, wer du wirklich bist, was du fühlst und was du wirklich brauchst.
Du hast kein Kommunikationsproblem
Ich sage das hier ganz bewusst, weil ich aus meiner eigenen Geschichte und jahrelangen Erfahrung mit Klientinnen weiß, dass viele Frauen in solchen Situationen wirklich alles versuchen.
Du hast Bücher über gewaltfreie Kommunikation gelesen, weißt, wie ein Ich-Statement funktioniert und kennst deine Trigger. Du hast Therapie gemacht, Coachings, Seminare besucht und bist alles andere als in einer Opferhaltung oder naiv.
Und trotzdem, wenn es darauf ankommt – wenn der Moment da ist, wo du etwas ansprechen solltest – bleiben deine Worte im Hals stecken.
Warum? Weil das Problem nicht ist, dass du nicht weißt, wie man kommuniziert. Das Problem liegt viel tiefer.
Angst vor Ablehnung in Beziehungen – warum sie so tief sitzt
Die Angst vor Ablehnung ist kein Gedanke, den du einfach mit einem neuen Glaubenssatz umprogrammieren kannst. Sie ist ein Programm. Ein altes, unbewusstes Muster, das in deinem Körper abgespeichert ist – im Zellgedächtnis.
Dieses Programm läuft im Hintergrund, ohne dass du es merkst. Es entscheidet für dich, bevor dein Verstand auch nur eine Chance hat.
Die Angst vor Ablehnung ist eine der tiefsten Prägungen, die wir in uns tragen können. Sie wirkt oft leise, fast unsichtbar und doch bestimmt sie dein Verhalten in Beziehungen mehr, als dir bewusst ist.
Vielleicht kennst du das: Du möchtest etwas sagen, deine Wahrheit aussprechen, deine Bedürfnisse äußern und plötzlich wirst du still und schluckst deine Worte herunter. Passt dich an. Funktionierst.
Etwas in dir würde so gerne mitteilen, wie es dir geht, aber du schweigst, weil ein Teil in dir Angst hat.
Angst vor Ablehnung.
Wo die Angst vor Ablehnung wirklich herkommt
Diese Angst entsteht nicht im Hier und Jetzt. Sie ist ein gespeichertes Gefühl. Irgendwann in deinem Leben – meist in deiner frühen Kindheit – hast du gelernt, dass es gefährlich ist, Bedürfnisse zu haben, du selbst zu sein, oder Gott behüte, gar wütend zu werden:
„So wie ich bin, bin ich nicht gut genug.“
„Wenn ich mich zeige, werde ich zurückgewiesen.“
„Ich muss mich anpassen, um geliebt zu werden.“
„Nur wenn ich lieb, brav und nett bin, habe ich eine Existenzberechtigung.“
Vielleicht hat man dir gesagt:
- Sei nicht so laut.
- Du bist viel zu sensibel.
- Nimm dich nicht so wichtig.
- Wenn du aus der Reihe tanzt, gehörst du nicht dazu.
Vielleicht wurde es dir nicht direkt gesagt, dass deine Bedürfnisse falsch sind, aber du hast es gespürt. In der Reaktion deiner Eltern, wenn du zu laut oder wütend warst. Im Gesicht deiner Mutter, wenn du widersprochen und Grenzen gesetzt hast. In diesen Momenten hast du erfahren, dass es einfacher ist, dich klein zu machen, damit die Harmonie aufrecht erhalten wird.
Es kann sein, dass du gespürt hast, dass deine Mutter völlig überfordert ist und da kein Raum für deine Bedürfnisse und Wünsche ist. Aus Liebe zu ihr, hast du dich zurückgenommen und deine eigenen Gefühle verdrängt.
Zugehörigkeit über Individualität
Das „Dazugehören“ ist in der frühen Kindheit überlebenswichtig. Ohne Zugehörigkeit zu einem Familiensystem, zu Menschen, die für uns sorgen, überlebst du nicht. Das Kind, das du warst, hat eine sehr kluge Entscheidung getroffen: Ich passe mich an, ich halte meine Bedürfnisse zurück, dann bin ich sicher und werde geliebt.
Und so lernst du sehr früh
- dich zurückzunehmen
- Konflikte zu vermeiden
- lieber zu schweigen, als etwas zu riskieren
Warum?
Weil dein System nur eines will: Verbindung sichern.
Diese Programme sind tief in deinem Zellgedächtnis abgespeichert. Und genau deshalb kannst du sie nicht einfach „wegdenken“. Du kannst sie mit deinem Verstand nicht lösen, auch wenn du nicht verstehst, warum du solche Angst hast, dich zu zeigen und deine Wahrheit auszusprechen, warum ehrliche Kommunikation dir solche Angst macht.
Dein Schweigen hat einen hohen Preis
Du denkst vielleicht, dass du mit deinem Schweigen die Harmonie in deiner Beziehung aufrecht erhältst und die Beziehung schützt.
In Wirklichkeit verlierst du dich durch deine Angst selbst und dein Nervensystem befindet sich oftmals in einem permanenten Ausnahmezustand. Denn die Angst, dein Gegenüber zu verlieren, verschwindet nicht durch dein Schweigen.
Jedes Mal, wenn du etwas nicht ansprichst, wenn du brav lächelst und schweigst, nimmst du dich und deine Bedürfnisse nicht ernst. Du sagst dir selbst: Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig, ich bin zu viel.
Das kostet Energie und macht dich klein. Du wunderst dich, warum du dich in deiner Beziehung einsam fühlst, obwohl du nicht alleine bist. Du fühlst dich erschöpft und ausgelaugt und irgendwann weißt du selbst nicht mehr, was du eigentlich brauchst. Du kennst deine eigenen Grenzen nicht und erlaubst anderen über sie hinweg zu gehen.
Und irgendwann wird dein Gegenüber genau das tun: dich nicht ernst nehmen.
Was wirklich hilft und was nicht
Es hilft weder dir zu sagen, dass du mutiger sein sollst, oder dass du üben sollst, schwierige Gespräche zu führen. Das ist alles die Ebene des Verstandes.
Das alte Programm, diese tiefe, innere Überzeugung, dass du auf Ablehnung stößt, wenn du dich zeigst und dass es lebensbedrohlich ist, verlassen zu werden, kannst du nicht mit Willenskraft überschreiben.
Was wirklich hilft, ist die Ursache für deine Angst zu finden und Schritt für Schritt im Zellgedächtnis zu lösen. Dort wo sie all die Jahre abgespeichert war.
Wenn du das Muster tatsächlich gelöst hast – nicht verstanden oder rundum beleuchtet – verändert sich alles. Nicht, weil du plötzlich mutiger geworden bist, sondern weil sich dein Resonanzfeld verändert hat.
Die Ursache deiner Angst ist aufgelöst. Die Angst ist einfach nicht mehr da. Dein Körper schaltet nicht mehr auf Alarm, wenn du den Mund aufmachst.
Dein Unterbewusstsein weiß, warum du dich klein hältst. Im 1:1 Deep Reset kommuniziere ich mithilfe des kinesiologischen Muskeltests mit deinem Unterbewusstsein, wir finden die Ursache deiner Angst, und lösen sie direkt im Zellgedächtnis.
Bist du bereit, die Themen zu lösen, die dich klein halten?
Ich selbst habe viel zu lange geschwiegen. Geschwiegen aus Angst, meine Beziehung, meine Familie, meine Zugehörigkeit zu verlieren. Geschwiegen, weil ich es nicht anders gelernt hatte. Das hat mich physisch und psychisch krank gemacht.
Es gibt immer noch Momente, in denen ich zögere den Mund aufzumachen, aber sie sind sehr sehr selten geworden.
Du verdienst Beziehungen, in denen du ganz du selbst sein kannst. Beziehungen in denen deine Wahrheit einen Platz hat. Beziehungen, in denen deine Bedürfnisse wichtig sind und respektiert werden, so wie die Bedürfnisse deines Gegenübers.
Erwachsene Beziehungen auf Augenhöhe bieten Raum für gemeinsames Wachstum und vertiefen die Verbindung und die Liebe zueinander.
All das fängt nicht damit an, dass du mutiger wirst, sondern dass du verstehst, was dich wirklich zurückhält und die Ursache im Zellgedächtnis löst.
Wenn du dich hier wiedererkennst, hör auf dich selbst klein zu halten und lass uns sprechen. Im kostenlosen Clarity-Call finden wir gemeinsam heraus, wie ich dich unterstützen kann.
Schau dir auch sehr gerne mein Video: Wer heilt, wenn Heilung geschieht an.
Q&A – Häufige Fragen zu meiner Arbeit
Kann ich mit jedem Problem zu dir kommen ?
Ja. Denn das aktuelle Problem ist meist nur das Symptom.
Mit meiner DEEP RESET Methode finden wir die ursprüngliche Ursache dort, wo dein System sie gespeichert hat – im Zellgedächtnis. Genau dort lösen wir sie.
An dieser Stelle sei erwähnt: Ich bin Energetikerin – keine Ärztin oder Therapeutin. Ich arbeite mit dem Energiesystem deines Körpers. Gesundheitliche Beschwerden oder Erkrankungen lass bitte unbedingt ärztlich abklären.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
DEEP RESET ist eine individuell auf dich abgestimmte Begleitung über 6 Monate, in der wir Schicht für Schicht die alten Programme in deinem Körpergedächtnis lösen. Wir arbeiten in 8 Sitzungen, damit sich dein Leben nicht nur kurzfristig besser anfühlt, sondern sich langfristig wirklich verändert.
Muss ich daran glauben, dass es funktioniert?
Nein. Du musst weder daran glauben noch etwas „richtig machen“.
Meine Arbeit basiert nicht auf Überzeugung, sondern auf der Rückmeldung deines Körpers. Über den kinesiologischen Muskeltest zeigt dein System sehr klar, wo eine Prägung sitzt und ob sie gelöst ist – unabhängig davon, was du darüber denkst oder fühlst.
Viele meiner Klientinnen sind anfangs skeptisch oder sehr rational. Das ist kein Hindernis.
Veränderung geschieht nicht, weil du daran glaubst, sondern weil dein Körper die Information bekommt, die er braucht, um alte Programme loszulassen.
Was es braucht, ist Offenheit und die Bereitschaft, dich begleiten zu lassen. Der Rest zeigt sich im Prozess.
Was passiert, wenn ich etwas löse und mein Umfeld damit nicht klarkommt?
Ja, das kann passieren – vor allem bei familiärer Loyalität und bei Menschen, die lange für andere funktioniert haben, viel Verantwortung getragen und ihre eigenen Grenzen hintenangestellt haben.
Wenn du beginnst, alte Muster zu lösen, verändert sich nicht dein Wesen, sondern deine innere Ordnung.
Du bist klarer, präsenter und stimmiger mit dir selbst. Für dein Umfeld kann das zunächst ungewohnt sein.
Menschen, die von deinen alten Mustern profitiert haben – etwa davon, dass du immer verfügbar warst oder kaum „Nein“ gesagt hast – reagieren manchmal irritiert oder auch verärgert. Nicht, weil du etwas falsch machst, sondern weil sich das gewohnte Gleichgewicht verschiebt.
Für deinen Heilungsprozess ist diese Phase oft notwendig. Nicht, um Beziehungen zu zerstören, sondern um sie auf eine neue, gesunde Basis zu stellen.
Was nicht mehr zu dir passt, darf sich verändern.
Was dir gut tut, findet einen neuen Platz.
Und du gehst diesen Prozess nicht allein. In der gemeinsamen Arbeit achten wir darauf, dass dein System sich stabil anpasst – Schritt für Schritt, in deinem Tempo.
Verliere ich die Kontrolle in einer Sitzung?
Nein. Du bist während der gesamten Sitzung bei vollem Bewusstsein und jederzeit handlungsfähig.
In meiner Arbeit geht es nicht darum, dich in einen Zustand zu bringen, in dem du „weg“ bist oder etwas mit dir gemacht wird. Im Gegenteil: Dein System bestimmt das Tempo und zeigt sehr klar, was bereit ist, gelöst zu werden und was nicht.
Der kinesiologische Muskeltest dient dabei als präzises Kommunikationsinstrument mit deinem Körper. Er greift dort, wo der Verstand keinen Zugriff hat. Du gibst zu jedem Zeitpunkt die Richtung vor. Ich halte energetisch den Raum und führe dich durch den Prozess.
Was, wenn ich nichts spüre?
Das ist vollkommen in Ordnung und kommt häufiger vor, als viele denken.
Nicht jedes Nervensystem reagiert emotional oder körperlich spürbar. Manche Menschen nehmen Veränderungen eher im Nachhinein wahr:
durch mehr innere Ruhe, klarere Entscheidungen, mehr Leichtigkeit, besseren Schlaf oder veränderte Reaktionen im Alltag.
Wichtig ist:
Dein Körper muss nichts „leisten“ oder „zeigen“, damit die Arbeit wirksam ist.
Der kinesiologische Muskeltest zeigt unabhängig von deinem Erleben, wo eine Prägung sitzt und ob sie gelöst ist. Das prüfe ich am Ende jeder Sitzung.
Für wen ist DEEP RESET nicht geeignet?
DEEP RESET ist nicht geeignet für Menschen,
- die eine schnelle Lösung ohne Eigenverantwortung suchen,
- die erwarten, dass jemand „etwas für sie repariert“,
- oder die aktuell nicht bereit sind, ehrlich hinzuschauen.
Meine Arbeit richtet sich an Frauen, die spüren, dass sie an einem inneren Wendepunkt stehen und bereit sind für echte Veränderung.
Wenn du innerlich noch stark im Widerstand bist oder ausschließlich eine rationale Erklärung suchst, ist ein anderer Weg im Moment vielleicht stimmiger.
DEEP RESET ist eine bewusste Entscheidung für nachhaltige Veränderung – nicht für schnelle Beruhigung.
Muss ich zu dir kommen, wenn ich mit dir arbeiten möchte?
Nein. Ich arbeite auch online. Energie kennt keine Grenzen und die Erfolge meiner Arbeit sind nicht davon abhängig, ob du zu mir kommst, oder wir via Zoom arbeiten. Meine Praxen sind in Klosterneuburg und Wien und ich habe Klienten in Dubai, London und Frankfurt.
Wenn es dir möglich ist, freue ich mich trotzdem, wenn du zu mir kommst, da wir menschliche Wesen sind und ein direkter Austausch unersetzbar ist.
Wo erfahre ich mehr über deine Arbeit?
Neben den sozialen Medien findest du mehr über mich und meine Arbeit in meinem Buch Unf*ckwithable – Dein Weg zum Glück. Dort erkläre ich auch den kinesiologischen Muskeltest Schritt für Schritt und gebe dir ein paar Lifehacks, um mehr Liebe, Gesundheit und Erfolg in dein Leben zu ziehen.
